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19.03.2010

7 Summits Speed Project Completed

Das Seven Summits Speed Project war kein von Anfang an geplantes Vorhaben. Erst nachdem Christian Stangl vier Summits im Skyrun-Stil verbuchen konnte, beschäftigte er sich mit der Möglichkeit, auch auf den verbliebenen Gipfeln rekordverdächtige Fußabdrücke zu hinterlassen. Begonnen hat die Sammlung als Einzelunternehmen im Jahr 2002; damals belief der den 6.956 Meter hohen Aconcagua in vier Stunden und 25 Minuten. Mit diesem Rekord schaffte der Admonter erstmals den Schritt in die öffentliche Wahrnehmung . Die zweite Station (Kilimanjaro, 5.895 Meter, fünf Stunden und 36 Minuten) ergab sich 2004 im Rahmen einer Tour als Bergführer. Ähnlich wie 2006 auf dem Elbrus 5.642 Meter, fünf Stunden und 18 Minuten, wo er ebenfalls für die Leipziger Agentur Adventure Train als Führer angeheuert wurde, nutzte Stangl die Gelegenheit, um, wie er sagt a Hatzerl draufzulegen . Im selben Jahr folgte jenes Projekt, dass den Steirer ins Licht internationaler Aufmerksamkeit rücken sollte: Er bestieg den Mount Everest in exakt 16 Stunden und 42 Minuten, oder: Basecamp – Summit – Basecamp in 22 Stunden und 30 Minuten! Damit wurde der höchste Berg der Welt erstmals ohne jegliche Fremdhilfe als Tagestour absolviert. Die so gewonnene Bekanntheit nützte Stangl auch kommerziell; von nun an war es etwas leichter, weitere Projekte – so auch die Vollendung der Seven Summits – über Sponsoring fnanzieren zu können. Die verbliebenen Kontinentalspitzen Carstensz Pyramide (4.884 Meter in 49 Minuten), der Denali (6.194 Meter, 16 Stunden und 45 Minuten) sowie der Mount Vinson (4.897 Meter, neun Stunden und 10 Minuten) folgten allesamt im Jahr 2007. Aufstiegszeit gesamt für alle sieben Gipfel: achtundfünfzig Stunden und fünfundvierzig Minuten! Ohne Verwendung von künstlichen Sauerstoff!