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15.09.2009

Anden Trilogie

2006 bereiste Stangl erneut den südamerikanischen Kontinent, wiederum mit dem Ziel eines Serienskyruns. Insgeheim spekullierte er damit, fünf Vulkane, allesamt über 6.000 Meter Seehöhe, innerhalb von 24 Stunden zu belaufen. Die Spekullation ging nicht auf: Es hat einfach nicht richtig gepaßt, vorallem der scharfe Wind machte mir zu schaffen, der brannte mich regelrecht aus und verursachte zudem eine schmerzhafte Entzündung der Augen . . . aber: drei Mugel an einem Tag ist ja auch nicht so easy . . . Die Wegführung war den aktuellen Schneeverhältnissen angepasst und führte zuerst auf den San Francisco (6.018 Meter), dessen Gipfel ich um kurz nach Mitternacht erreichte. Nach dem Schnellabstieg gleich rauf auf den Cerro Vicuñas (6.067 Meter). Auf dem Gipfel bei Sonnenaufgang um 6.38 Uhr. Danach wieder runter und rauf auf den 6.011 Meter hohen Ostgipfel der Barranca Blanca. Mit der Tageserwärmung setzte sehr starker Wind ein und bremste etwas meinen Vortrieb. Es folgte der rund vier Kilometer lange Gipfelgrat hinüber zum Hauptgipfel der Barranca Blanca (6.119 Meter).

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