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15.09.2009

Cho Oyu als Tagestour

Am 20. September 2007 stieg ich auf 6.400 Meter Höhe und verbrachte dort eine Nacht. Nach gutem Schlaf stieg ich nächsten Morgen auf 7.000 Meter und genoss dort für zwei Stunden die warme Nachmittagssonne. Zurück im Basislager fühlte ich mich bereits ft für den Skyrun zum Gipfel. Nach zwei Rasttagen wollte ich starten. Wie üblich . . . Schlechtwetter zuerst. Mit 23. September brach für unbestimmte Zeit eine Schlechtwetterfront herein. Am 30. September dann das Unfassbare. Entgegen allen Wettervorhersagen lichteten sich die Wolken gegen 14.00 Uhr und der Wind legte sich. Der Cho Oyu war seit acht Tagen erstmals wieder sichtbar. Mir war auch klar, dass der Jetstream den Berg im oberen Teil in gute Verhältnisse gewandelt haben muss. Der Wind verdichtet den Schnee gut bzw. bläßt den lockeren Anteil weit hinaus ins tibetanische Zentralplateau. Nachdem sich auch gegen 16.00 Uhr keine Schneefahne mehr im Gipfelbereich zeigte war der Entschluss gefasst: Der Zeitpunkt für eine Ein-Tages-Schnellbegehung war wieder gekommen. Die Fakten kurz und bündig: Basislager – Gipfel in 15 Stunden und 6 Minuten . . .

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