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30.08.2010

Curriculum Vitæ

Geboren 1966 in Landl/Steiermark;
Zivilberuf Ingenieur für Elektrotechnik. Zuletzt als Projektleiter in Libya (Benghazi) 1986 bis 2001, danach Profibergsportler
Erste hohe Berge 1998 bzw. 2001 durchstieg Stangl hohe Wände an den Achttausendern allein und im Alpinstil. (Shisha Pangma 8.027m Südwand und Cho Oyu 8.201m Nordwand/Neue Route). Zwei Erkenntnisse: Solorouten durch Achttausenderwände sind sehr gefährlich und weiters ist es über 8.000m nicht so schlimm wie in den meisten Bergbüchern beschrieben -> daher folgte
Erste "beabsichtigte" Schnellbegehung Den Aconcagua 6.956m bestieg Stangl in nur 4Stunden 25min vom Basislager aus. (März 2002) Ohne Ruchsack, nur in Laufschuhen. Der neue Besteigungsstil brauchte einen neuen Namen. Stangl bezeichnete ihn als-> Skyrunning. Der Stil beschreibt eine Mischung aus Bergläufer und Höhenbergsteiger. Für den Bergläufer zählt die Zeit, für den Bergsteiger das Erreichen des Gipfels daher ist ein Skyrunner ein Mensch der hohe Gipfel in der schnellstmöglichen Zeit besteigt.
Serienskyruns In den Jahren 2003 und 2005 erfolgten erste Serienskyruns die bis heute ungebrochen sind: Neun 6.000er in Achtzehn Tagen bzw. danach Zehn 6.000er in sieben aufeinander folgenden Tagen. Insgesamt machte er 28 Skyruns auf Berge über 4.884m Seehöhe
8.000er als Tagestour Zwei Versuche (2004 Broad Peak und 2005 Dhaulagiri) scheiterten einen Achttausender ohne jegliche Fremdunterstützung, ohne O2 und ohne präparieren der Aufstiegsroute in einem Zug vom Basislager bis zum Gipfel und retour innerhalb von 24 Stunden zu machen. Erster Erfolg und zugleich Durchbruch-> Mt. Everest als Tagestour Mai 2006. 16h42min hinauf, 6h herunter Everest als Tagestour war geschafft. Die Begehung erfolgte ohne Verwendung von künstlichem Flaschensauerstoff und ohne Depots. Stangl`s Budget für Mt. Everest inclusive Flug nach Nepal: € 5.200.-
Seven Summits Speed Project Nach Everest stellte sich kurz die Frage: Was nun? Stangl machte sich auf alle Seven Summits, die sieben höchsten Kontinentalerhebungen zu besteigen. Mit einer gesamten Aufstiegszeit von 58h45min brauchte er gerade mal EIN ACHTEL dessen was im Durchschnitt klassische Alpinisten brauchten.
Zweiter Achttausender als Tagestour Während des SEVEN SUMMITS SPEED Projekt bestieg Stangl auch nochmals den Cho Oyu 8.201min nur 15Stunden 06min direkt vom Basislager aus. Die Internationale Presse wie die Frankfurter Allgemeine und die Financial Times Europe wurden auf den Plan gerufen diese neue Strömung im Gesamtumfeld des Alpinismus kritisch zu dokumentieren.
Am 16.Mai 2008 drehte Stangl nochmals am Rad der Alpingeschichte und brachte es als erster Mensch fertig Vier 6.000m Gipfel der Anden innerhalb von 24Stunden zu besteigen.
52! Sechstausender bestieg Stangl mittlerweile in den Anden. Damit ist er einer von zwei Menschen die in der Geschichte mehr als die Hälfte aller Sechstausender in den Anden bestiegen haben.
Firmenseminare gibt Stangl seit 2006. Motto der Vorträge: Seien wir realistisch –fordern wir das Unmögliche
Ein Projekt der Zukunft Die 14   "7summits" - die höchsten und die zweithöchsten Kontinentalerhebungen, alle im Skyrun Modus (Ein Tages Touren) 

Facts

2009 Besteigungsversuch Mt.Tyree Antarkis; Abbruch auf 4.500m wegen Unfall
2009 Besteigung Dyck Tau 5.224m, zweithöchster Gipfel des Kaukasus und Europa
2009 K2 bis 8.300m; Versuch Speedbegehung
2009 Crown of Africa; Die drei höchsten Gipfeln Afrikas; Mawenzi 5.149m_Batian 5.199m_Kili 5.895m (fünfte Besteigung) innerhalb einer Woche
2008 52sten Sechstausender in den Anden bestiegen. Cerro Pissis 6.790m
2008 K2 bis 8.100m; Versuch Speedbegehung
2008 Vier Sechstausender an einem Tag (Cerro Parinacota 6.330m; Cerro Pomerape 6.240m; Cerro Acotango 6.040m; Volcan Gaullatiri 6.052m)
2007

Abschluss des Seven Summits Speed Projekt in einer Gesamtaufstiegszeit von 58h45min (alle Zeiten: BasislagerGipfel)

Mount Vinson mit 4892m 9h 10min vom Basislager am Braincomb Gletscher
Denali (Mt.Mc.Kinley) mit 6.194m 16h 45min vom Landestreifen am Kahiltna Gletscher
Carstensz Pyramide mit 4.884m 49min vom Wandfuß zum Gipfel (Harrer Route)
Mt.Everest mit 8.848m 16h 42min vom Basislager Tibet 6.400m
Mt.Elbrus mit 5.643m 5h 18min vom Wandfuß zum Gipfel (Harrer Route)
Kilimandscharo mit 5.895m 5h 36min vom Nationalparkeingang zum Gipfel (Umbwe Route)
Aconcagua mit 6.956m 4h 25min vom Plaza de Mulas Basislager zum Gipfel
2007 Cho Oyu als Tagestour mit 8.201m, in 15 Stunden 06 Minuten, vom Basislager 5.600m zum Gipfel
2007 Ojos del Salado 6.893m, in 3 Stunden 44 Minuten, vom Basislager (Refugio Atacama) zum Gipfel
2006 Drei Sechtausender an einem Tag (San Francisco, Vicunas, Barranca Blanca)
2005 Versuch Dhaulagiri 8.167m in 18h bis auf 7.850m
2005 900km zu Fuß allein durch die Wüste Atacama-34 Tage
2005 Zehn Sechstausender innerhalb von sieben Tagen
2004 Erster Versuch 8.000er an einem Tag ohne Fremdunterstützung Broad Peak
2003 Erster Serienskyrun: Neun 6.000m+ in Achtzehn Tagen
2002 Khan Tengri 7.010m Südwand Alpinstil
2001 Cho Oyu mit 8.201m Neue Route in der Nordwand, Alpinstil, Solo
2000 Gasherbrum 1 8.068m; Versuch einer neuen Route in der SW Wand
1999 Gasherbrum 1 8.068m; Versuch einer neuen Route in der SW Wand
1998 Shisha Pangma 8.046m, Südwand (Britenroute) Alpinstil, Solo
1997 Bolivien, Quimsa Qruz Gruppe, Granitklettereien an 5.000ern
1996 Ojos del Salado 6.893m, Winterbegehung; Versuch Erstbegehung des Chaukamba II in Indien
1995 Huascaran 6.768m, Aufstieg in 18Stunden vom BC Skiabfahrt
1993 Latok II 7.156m, Westpfeiler
1991 Ogre 7.286m, Versuch einer Zweitbegehung
1990 Aconcagua 6.956m; Sechsmonatige Südamerika Reise; Diverse Fünfund Sechstausender in Argentinien, Chile, Bolivien und Peru.
1989 Gesäuse: Sechs Nordwände in 8h32min; Alpine Solos bis 6+ (Dachl Nordwand; Superlux)
1984 Beginn Felsund Eisklettern in Ostund Westalpen
1980 Erste selbständige Bergtouren; Wandern ,leichte Klettereien, Skitouren