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15.09.2009

Tanz auf dem Vulkan

Die Inspiration, 6.000 Meter hohe Berge in Serie zu belaufen, entstand nach dem hurtigem Gang auf den Aconcagua. Nachdem er die oberste Etage der Andenberge als Vormittagstour absolvierte, stellte sich die Frage: was tun mit dem angebrochenen Tag? Die Affnität zu den Gipfeln der Mayas und Inkas begründet sich darin, dass die Anstiege technisch verhältnismäßig einfach sind und sich die Witterungsbedingungen relativ beständig gestalten. Im Jahr 2008 betrat Christian seinen zweiundfünfzigsten 6.000er-Gipfel in den Anden. Weitere werden wohl noch folgen . . . Der erste geplante Gipfelsammler fand im Jahr 2003 unter dem Lauftitel Jogging-High-Projekt statt. In 18 Tagen betrat der Skyrunner neun 6.000 Meter hohe Andengipfel. Zwei Jahre später plante er ein weiteres, zielmäßig naheliegenderes, Vorhaben – Effekt: im Rahmen der Tour de Andes 05 brachte er zehn 6.000er innerhalb von sieben Tagen über die Runden. Schon rein mathematisch ergab sich dabei die Notwendigkeit, mindestens zwei Gipfel an einem Tag zu belaufen. Dies führte in der Folge zur Überlegung, wieviele 6.000er innerhalb von 24 Stunden möglich sind? Die Antwort folgte im Jahr 2006 unter dem Decknamen Anden-Triologie : Drei 6.000er nonstop in sechzehn Stunden! Mittlerweile erreichte der rasende Steirer jenen Punkt, an dem er nur noch seine eigenen Rekorde toppen konnte. Dies geschah dann auch 2008: Stangl wollte als persönlichen Beitrag zum olympischen Gedanken fünf ringförmig verbundene 6.000er unter 24 Stunden leisten; der Versuch endete bei nur vier davon innerhalb von 22 Stunden ein bis dato ungebrochener Rekord.